Kategorie: Neurodermitis

Neurodermitis

Patient*innen, die unter Neurodermitis leiden, haben typischerweise rote, trockene Hautausschläge, die mit intensivem Juckreiz einhergehen. Rötungen, starke Trockenheit und insbesondere anhaltender Juckreiz, der zu einem „Juck-Kratz-Zyklus“ führt, sind häufige Symptome von Ekzemen, auch bekannt als Neurodermitis. Obwohl die genaue Ursache der Neurodermitis noch nicht vollständig geklärt ist, wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen und Umweltfaktoren eine wichtige Rolle spielt. So sind beispielsweise Personen mit einer familiären Vorgeschichte von Neurodermitis im Allgemeinen anfälliger für externe Auslöser als Personen ohne genetische Veranlagung.

Wenn Neurodermitis sowohl durch erbliche als auch durch Umweltfaktoren beeinflusst wird, bedeutet das, dass nichts dagegen getan werden kann? Tatsächlich gibt es verschiedene wirksame Ansätze zur Beruhigung und Linderung gereizter, juckender atopischer Haut. Um diese Ansätze besser zu verstehen, ist es hilfreich, zunächst zu betrachten, wie sich die Erkrankung typischerweise entwickelt. Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, die sich im Laufe der Zeit verbessern oder verschlimmern kann, aber charakteristische Symptome wie trockene, juckende Haut treten häufig wieder auf. Bei dieser Erkrankung reagiert ein überaktives Immunsystem übermäßig auf bestimmte Auslöser, was zu den sichtbaren Symptomen der Neurodermitis führt. Um die Ekzemsymptome zu lindern, sollten zusätzlich zu anderen unterstützenden Maßnahmen zwei Schlüsselstrategien betont werden: Prävention und Hautbarrierepflege.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Haut als natürliche Abwehr gegen externe Faktoren wie wechselnde Umweltbedingungen und alltägliche Belastungen, einschließlich Waschmittel, aggressive Seifen und Reinigungsmittel, dient. Symptome der Neurodermitis – insbesondere Trockenheit und Juckreiz – können die Hautbarriere schädigen, wodurch Krankheitserreger leichter in die Haut eindringen können. Infolgedessen können verschiedene Hautkomplikationen auftreten, darunter Entzündungen, Infektionen und andere verwandte Erkrankungen. Um eine geschädigte Hautbarriere zu unterstützen, sollte die Haut zunächst für eine angemessene Zeit sanft gereinigt werden, um das Risiko von Sekundärinfektionen zu verringern. Anschließend sollte die Integrität der Hautbarriere mit essenziellen Lipiden und ausreichender Feuchtigkeit gestärkt werden, um die Genesung und Erneuerung zu fördern.

Coresatin® Sanddorn-Relief-Creme gegen Rötungen und Schuppenbildung wurde entwickelt, um die Haut sanft zu reinigen und gleichzeitig die Reparatur einer geschädigten Hautbarriere zu unterstützen. In diesem Zusammenhang kann Sanddorn als natürlicher Inhaltsstoff aufgrund seines Gehalts an Linolsäure und Ceramiden zur Reparatur der Hautbarriere beitragen. Er kann der Haut auch helfen, Feuchtigkeit zu speichern, die Barrierefunktion zu unterstützen und häufige ekzembedingte Symptome wie Juckreiz und Trockenheit zu reduzieren.