Das Hautmikrobiom und die Hautbarriere: Eine empfindliche Beziehung
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Als größtes Organ des Körpers fungiert die Haut als komplexe primäre Barriere und beherbergt eine vielfältige und reiche Gemeinschaft von Mikroorganismen – darunter Bakterien, Pilze und andere mikroskopisch kleine Lebensformen sowie Milben –, die zusammenfassend als Hautmikrobiom bezeichnet werden.(1) Bei gesunder Haut besteht zwischen dem Hautmikrobiom und der Hautbarriere (d. h. dem Wirtsgewebe) eine ausgewogene und für beide Seiten vorteilhafte Beziehung, von der die Integrität und Funktion der Hautbarriere stark abhängen.(2) Aber was genau macht dieses Gleichgewicht so wichtig für die Hautgesundheit? Dieser Artikel konzentriert sich auf die Beziehung zwischen der epidermalen Barriere und dem Hautmikrobiom und präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedeutung der Aufrechterhaltung dieses empfindlichen Gleichgewichts.
Variationen der Einzigartigkeit
Die Vielfalt und Häufigkeit von Mikroorganismen auf der Haut variieren erheblich an verschiedenen Körperstellen, abhängig von lokalen Bedingungen wie pH-Wert und Feuchtigkeitsgehalt. Sie werden auch durch individuelle Faktoren wie Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und genetischen Hintergrund sowie durch Umweltfaktoren wie Beruf, Lebensstil, geografische Lage und die Verwendung von Kosmetika und Reinigungsmitteln beeinflusst.(3) Obwohl bestimmte Merkmale des Hautmikrobioms bei allen Individuen gemeinsam sind, ist das Hautmikrobiom jeder Person im Wesentlichen einzigartig – ähnlich einem Fingerabdruck oder DNA-Profil.(4)
Ein ausgewogenes Zusammenspiel
Bei gesunder Haut halten Mikrobiom und Hautbarriere ein empfindliches und für beide Seiten vorteilhaftes Gleichgewicht aufrecht. Obwohl die Haut eine starke Fähigkeit zur Selbstregeneration besitzt, ist sie ständig sowohl exogenen Faktoren (wie modernen Lebensgewohnheiten, ultravioletter Strahlung, Umweltverschmutzung, übermäßigem Händewaschen, Hautpflegeprodukten und Kosmetika) als auch endogenen Faktoren (einschließlich Immunreaktionen und genetischen Variationen) ausgesetzt.(5) Diese inneren und äußeren Einflüsse können die symbiotische Beziehung zwischen der Hautbarriere und dem Mikrobiom stören und die Anfälligkeit für Hautreizungen, Infektionen und entzündliche Erkrankungen wie atopische Dermatitis, Psoriasis und Akne erhöhen.(6) Die Aufrechterhaltung dieses Gleichgewichts ist daher entscheidend für eine angenehme, gesund aussehende Haut.
Das Gleichgewicht erhalten
Um verschiedenen Hautproblemen vorzubeugen und sie zu schützen, ist die Anwendung topischer Produkte, die ein gesundes Gleichgewicht zwischen dem Hautmikrobiom und der Hautbarriere unterstützen, ein effektiver Ansatz in der Hautpflege.
Aus dieser wissenschaftlichen Perspektive betrachtet, ist die Produktreihe coresatin® darauf ausgelegt, im Einklang mit der natürlichen Hautökologie zu wirken und nicht gegen sie. coresatin® unterstützt dieses Gleichgewicht, indem es die Haut sanft pflegt und essentielle Inhaltsstoffe in optimalen Mengen bereitstellt, um die Integrität der Hautbarriere zu erhalten.
Fazit
Die Beziehung zwischen dem Hautmikrobiom und der Hautbarriere ist äußerst empfindlich und verdient sorgfältige Pflege. Durch die Wahl sanfter, gut formulierter Produkte und die Aufrechterhaltung konsequenter Hautpflegeroutinen ist es möglich, dieses natürliche Gleichgewicht zu unterstützen und eine angenehme, gesund aussehende Haut zu fördern.
Referenzen
- Grice, E.A., & Segre, J.A. The skin microbiome. Nature Reviews Microbiology, 9(4), 244–253 (2011).
- Salava, A., & Lauerma, A. Role of the skin microbiome in atopic dermatitis. Clinical and Translational Allergy, 4, 33 (2014).
- Zeeuwen, P.L.J.M. et al. Microbiome dynamics of human epidermis following skin barrier disruption. Genome Biology, 13, 1–18 (2012).
- Wallen-Russell, C., & Wallen-Russell, S. Meta-analysis of skin microbiome. Cosmetics, 4(2), 1–19 (2017).
- Sanford, J.A., & Gallo, R.L. Functions of the skin microbiota in health and disease. Seminars in Immunology, 25(5), 370–377 (2013).
- Zeeuwen, P.L.J.M. et al. Microbiome and skin diseases. Current Opinion in Allergy and Clinical Immunology, 13(5), 514–520 (2013).